CFCFinanzen

CFC – der Tragödie letzter Teil?

Der CFC als Beispiel, wie politischer Extremismus den Sport kaputt macht? Leider ja, aber anders, als gemeinhin propagiert. Zunächst die Insolvenz des Traditionsklubs unserer Stadt: Die war nicht politisch bedingt, sondern resultierte daraus, daß ein Profiklub lange wie ein Kegelverein geführt wurde. Doch mit ihr begann die Tragödie. Der eingesetzte Insolvenzverwalter Klaus Siemon wollte nicht primär den Verein retten, sondern ihn zum „Bollwerk gegen Rechtsradikalismus“ machen, das Stadion in „Arena für Weltoffenheit, Toleranz und Fairness“ umbenennen. Das ist der politische Mißbrauch des Sports – und nicht das Gedenken für einen verdienten Sicherheits-Mann.

Mit diesem hehren Ziel verkrachte es sich der Insolvenzverwalter mit wichtigen Sponsoren und verzögerte die Rettung, statt sie zu beschleunigen! Die Absicht von Martin Kohlmann, diesen Mann über die städtischen Unternehmen, die Gläubiger des Vereins sind, als Insolvenzverwalter schnell abzulösen, wurde von der Stadt torpediert, die den politischen Aktionismus offenbar unterstützte.

Nun ist ein Ende in Sicht, hoffentlich keins mit Schrecken. Die Rettung könnte klappen – nicht durch, sondern trotz Siemon. Denn der ist ganz klar der Extremist, der den Verein gefährdet.

Auch wenn viele wissen, daß Martin Kohlmann nicht primär CFC-Fan ist, hat er 500 € in den CFC-Rettungs-Fond gezahlt.

„Zum Einen kann ich das Wohl der Stadt und damit des CFC von Privatem trennen, habe als einer der Ersten den Stadion-Neubau unterstützt. Zum anderen vermisse ich die Derbys, die ich am liebsten in der 2. Bundesliga erleben würde,“ begründet er mit einem Augenzwinkern.